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Bald geht’s weiter

Wir haben Jubiläum. Und weil Feiern bei uns schon immer bedeutet hat, einfach weiterzumachen, gibt's von uns keine große Rede, sondern das, was wir am besten können:

15 Jahre Lauschrausch. Kein Format. Keine Rotation. Dafür verdammt viel Musik.

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Über uns›Reim-und-Klang

Reim-und-Klang

Reim-und-KlangModerator

Brecht mit euren Hörgewohnheiten und lernt Musik kennen, die ihr nicht ständig auf allen möglichen und unmöglichen Sendern auf die Ohren bekommt.

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  • (H)ear-Adventure - Die Vielfalt der Musik, bis an die Schmerzgrenze und gerne darüber hinaus.

Kontakt

reimundklang@radiolauschrausch.de

Guhde!

1996 kam ich zum ersten Mal in meinem Leben in ein Radiostudio.

Das war ein Fehler.

Denn ich war sofort begeistert und wollte eine eigene Sendung machen: Musik, Moderationen und zwischendurch immer mal wieder ein Gedicht. Einen Namen für die Sendung hatte ich auch schon:

„Reim-und-Klang.“

„Das geht nicht“, hieß es. Das klinge ja wie „Reimund Klang“.

Ja.

Genau das war der Witz.

Dreißig Jahre später nenne ich mich immer noch so. Man sollte also vorsichtig damit sein, mir zu erklären, was alles nicht geht. Es könnte passieren, dass ich es anschließend erst recht mache.

Das gilt auch fürs Hessische.

Denn irgendwann erklärte mir jemand, Dialekt habe am Mikrofon nichts verloren. Das gehe gar nicht. Daraus wurde eine Moderation:

„Ich mach hier was, das sich nich mal der Hessische Rundfunk traut: Ich babbel Hessisch!“

Und weil auch meine übrige Perfektion gelegentlich Luft nach oben hatte, bekam ich irgendwann noch den „Legastechniker“ hinterhergeworfen.

Auch den behielt ich.

„Hier ist der Legastechniker, der bekennende Hesse!“

Ich könnte solche Dinge natürlich verstecken. Versprecher herausschneiden. Moderationen vorproduzieren. So lange an einem Satz feilen, bis er klingt, als sei er von einem sehr seriösen Menschen mit Krawatte gesprochen worden.

Aber wo bliebe denn da der Spaß?

„Wortfindungsstörungen sind am besten live und am Mikrofon. Denn dann merkt der Hörer, dass hier nichts vom Band läuft, sondern dass hier ein echter Mensch sitzt.“

Das ist bis heute ein ziemlich wesentlicher Bestandteil meiner Vorstellung von Radio. Nicht jede Wortfindungsstörung ist geplant. Eigentlich sogar erschreckend wenige. Und wenn mitten in einer Moderation über die Soziologie eines Musikgenres plötzlich heftiger Schluckauf oder ein Hustenreiz einsetzt, muss die Wissenschaft eben warten.

„Das ist Live-Radio: Ihr ratet, wann mir als Nächstes etwas Peinliches passiert.“

Aber live bedeutet für mich noch etwas anderes.

Es bedeutet nicht nur, dass etwas schiefgehen kann. Es bedeutet auch, dass in diesem Augenblick auf beiden Seiten jemand da ist. Ein echter Mensch.

Vielleicht versteht der Mensch am anderen Ende nicht einmal jedes meiner Worte. Vielleicht überhaupt keines. Musik braucht schließlich keinen gemeinsamen Wortschatz. Und Radio kann Menschen miteinander verbinden, die sich nie begegnet sind und möglicherweise nicht einmal dieselbe Sprache sprechen.

Hier sitze ich vor dem Mikrofon, suche Musik aus, erzähle, lache, denke nach und verhaspele mich gelegentlich. Und irgendwo anders sitzt jemand und hört zu.

Beides geschieht jetzt.

Genau das macht Radio für mich bis heute aus.

Musikalisch sieht es allerdings nicht wesentlich geordneter aus.

Mit Genre-Schubladen tue ich mich schwer. Musik muss man hören, um sie kennenzulernen - so wie man Literatur lesen und Malerei betrachten muss.

Laut, leise, schön, schräg, Rock, Metal, Punk, Gothic, Jazz, Elektronik oder irgendetwas, für das noch niemand eine passende Schublade gezimmert hat:

Brecht mit euren Hörgewohnheiten und lernt Musik kennen, die ihr nicht ständig auf allen möglichen und unmöglichen Sendern auf die Ohren bekommt.

Genau darum geht es bei (H)ear-Adventure.

Dreißig Jahre nach meinem ersten Besuch in einem Radiostudio sitze ich also immer noch vor Mikrofon, Knöpfen und Reglern. Noch immer selbst neugierig darauf, welche Musik als Nächstes kommt - und gelegentlich auch darauf, ob die nächste Moderation den vorgesehenen Verlauf nimmt.

Meistens tut sie das.

Ungefähr.

Und wenn die Sendung irgendwann tatsächlich heil am Ende angekommen ist, könnte euch ein Abschied begegnen, den manche schon von früher kennen:

„Ich hoffe, es hat euch gefallen und wir hören uns bald wieder. Lob und Anregungen, Kritik und Drohungen bitte direkt an mich. Lasst es euch gut gehen, lasst euch nicht unterkriegen. Auf Wieder-Tschüß!“

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Wusstest du schon?!

Der Name stammt noch aus dem College

Gerald Earl Gillum, besser bekannt als G-Eazy, stammt aus Oakland, Kalifornien, und entwickelte seinen musikalischen Stil stark unter dem Einfluss der Hip-Hop-Kultur der San Francisco Bay Area. Seinen großen internationalen Durchbruch hatte er mit „Me, Myself & I“, das er gemeinsam mit Bebe Rexha veröffentlichte. G-Eazy verbindet in seiner Musik häufig klassischen Hip-Hop mit modernen Pop- und R&B-Elementen. Sein Markenzeichen ist dabei nicht nur sein Rapstil, sondern auch sein bewusst eleganter, etwas retro-inspirierter Look. Der Künstlername „G-Eazy“ entstand bereits während seiner College-Zeit.

G-Eazy

Leise Strophe, wuchtiger Drop

„Royalty“ erschien 2020 und wurde von Egzod, Maestro Chives und der Sängerin Neoni veröffentlicht. Der Song kombiniert eine düstere, energiegeladene elektronische Produktion mit Neonis kraftvollem Gesang. Besonders charakteristisch ist der Kontrast zwischen den vergleichsweise ruhigen Vocal-Passagen und den anschließend sehr wuchtigen Drops. Der Track wurde über NoCopyrightSounds veröffentlicht und dadurch einem riesigen internationalen Publikum zugänglich gemacht. „Royalty“ entwickelte sich zu einem der bekanntesten Stücke von Egzod und wurde auf YouTube und Streaming-Plattformen millionenfach gehört.

Egzod & Maestro Chives - Royalty (ft. Neoni)